Unsere Tierhaltung

 

Mutterkühe: Die Herde aus rund 40 Tieren (Ammenkühe und Rinder) ist sozusagen das Herzstück unseres Hofes. Die Kühe werden nicht gemolken, stattdessen bleiben die Kälber rund 10 Monate bei ihrer Mutter und können dort solange und so viel am Euter trinken, wie sie wollen. Im Anschluss kommen sie in die Jungtierherde, bis sie etwa 20 Monate alt sind und werden dann entweder geschlachtet oder gehen als gedeckte Jungkuh in die große Herde zurück.

Alle Tiere haben zu jeder Jahreszeit Zugang zu einem Auslauf und dürfen im Sommer auf den um den Hof liegenden Weiden grasen. In ihren vier Mägen verwerten sie Unmengen von Gras, Heu und Klee. An unsere Kühe verfüttern wir keinerlei Kraftfutter oder Getreide.

 

Hühner: Sie sind die „Hochleistungssportler“ auf unserem Hof. Zwei Herden von jeweils 300 Legehennen beliefern uns übers ganze Jahr mit Eiern in Bioland-Qualität.

Das heißt konkret: Fütterung mit eigenem Getreide, Zukauf von bio-zertifizierten Eiweißfuttermitteln, Bio-Ölpresskuchen von der Marbacher Ölmühle.  

Die Hühner haben im Stall Legenester, mit Stroh eingestreute Scharrfläche, Sandbad und Sitzstangen und können nach Sonnenaufgang zusätzlich in den überdachten Wintergarten oder Grünauslauf. Alle Junghennen werden mit 18 Wochen von einem Bioland-Betrieb zugekauft und bleiben für etwa eineinhalb Jahre bei uns, bis sie dann als Suppenhühner über die Hofladentheke wandern.

 

Schweine: In unserem 2013 neu gebauten Stall hat es Platz für 18 Mastschweine, die wir als Ferkel mit etwa 30 kg vom nahegelegenen Paulinenhof in Hertmannsweiler zukaufen. Gefüttert wird wie früher mit eigenem Getreideschrot (dazu noch etwas Bio-Soja und Leinmehl) und gedämpften Kartoffeln. Zum Sattwerden und zur Beschäftigung kommt außerdem frisches Kleegras oder im Winter Grassilage dazu.

 

Pferde: In einem Offenstall halten wir eine Gruppe von 7-8 Pensionspferden. Auch sie werden zu 100% mit Bioland-Heu gefüttert und ihr Mist ist ebenfalls ein wichtiges Glied im Nährstoffkreislauf.

 

Ziegen: Unsere Thüringer Waldziegen sind eigentlich nur zum Gernhaben da. Die Rasse ist die einzige verbliebene einheimische Ziegenrasse in Deutschland. Sie ist sehr anspruchslos und hat eine wunderschöne Zeichnung. Davon können Sie sich bei einem Besuch auf unserem Hof überzeugen. 

 

 

Hofladen Öffnungszeiten:

Freitag 14:30 bis 18:30

August geschlossen