Regulierung von Ackerwildkräutern

Neue wissenschaftliche Studien belegen: Auf Bio-Äckern kommen 9 mal so viele Arten an Ackerwildkräutern vor als auf konventionellen Äckern. Das liegt daran, dass wir sogenannte Unkräuter nicht mit Chemie (Herbiziden) bekämpfen, die aus dem Acker nichts hochkommen lassen außer der angebauten Fruchtart. Wir regulieren Ackerwildkräuter mechanisch mit Hacke und Striegel und dabei bleiben genügend Pflanzen übrig, damit Insekten und Vögel des Feldes Nahrung finden können. Um Getreide hacken zu können, säen wir die Reihen weiter als bei konventionellen Flächen. So kann mehr Licht auf den Boden kommen und wir schaffen gute Bedingungen für Bodenbrüter wie zum Beispiel die Feldlerche.

Im folgenden Video kann man sehen, wie wir Getreide im Frühjahr mit dem Schlepper hacken: Zwischen Vorder- und Hinterrädern (in der Zwischenachse) läuft die Hacke, die den Boden zwischen den Getreidereihen aufreißt, lockert und Beikräuter entfernt. Hinter dem Schlepper ist manchmal ein sogenannter Striegel angehängt, der die Pflanzen aus dem Boden „herauskämmt“ oder nur ein Spurlockerer, der die Verdichtungen des Schlepperrades wieder auflockert.

Wir sehen auf den Videos verschiedene Kulturen: Getreide (in diesem Fall Weizen) und Ackerbohnen.






Kuhaustrieb im Frühjahr









 

 

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